Es gibt manchmal Situationen im Leben, in denen man am liebsten eine Anwältin „einschalten“ möchte oder wenigstens eine fachkundige und rechtliche Meinung einholen würde. Viele scheuen diesen Weg zu Unrecht, weil sie denken, sich das nicht leisten zu können.

Es stimmt. So wie Ihr Friseur, der PC-Doktor und andere Dienstleister es tun, werde auch ich Ihnen eine Rechnung für meine erbrachten Leistungen ausstellen.

Aber anders als es manchmal die Runde macht, gibt es keine Mondpreise. Die Anwaltsgebühren sind in dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt und damit einseh- und überprüfbar.
Wenn Sie den Wunsch danach haben oder die Notwendigkeit für anwaltliche Hilfe besteht, dann sollten die Kosten niemals ein Grund sein, sich gegen die Inanspruchnahme zu entscheiden. Das muss auch gar nicht sein. Jeder kann sich einen Anwalt leisten. Der Staat zahlt sogar ggf. die Beratung mittels eines Berechtigungsscheines für Beratungshilfe.

Die Anwaltsgebühren und die Kosten, die Sie von mir zu erwarten haben, sind trotzdem sehr wichtig und daher werden Sie bei mir auch in diesem Punkt direkt zu Beginn höchste Transparenz erleben. Sie sollen sofort wissen, womit Sie rechnen können und dann konzentrieren wir uns voll auf Ihre Sache. Zwischen uns wird es kein ungutes Gefühl und keine Unklarheiten wegen der Kosten geben - dafür ist das gegenseitige Vertrauen bei unserer Zusammenarbeit viel zu wichtig.

Die Gebühr für die anwaltliche Erstberatung ist verbindlich und fest geregelt in dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Für Privatpersonen/Verbraucher beträgt sie höchstens 190,- EUR zuzüglich einer eventuellen Auslagenpauschale von maximal 20,- EUR und der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Brutto werden Sie also nie mehr als 243,60 EUR für ein Erstberatungsgespräch bei mir zahlen.
Die genaue Gebührenhöhe vereinbaren wir vorab gemeinsam entsprechend dem Umfang, dem Aufwand und der Schwierigkeit der Erstberatung. Dabei berücksichtige ich auch Ihre persönliche, wirtschaftliche Situation.

Wenn Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen können, weil Ihre finanzielle Lage aktuell angespannt ist, bringen Sie den Beratungshilfeschein bitte zu unserem Erstgespräch mit. Sie zahlen dann an mich nur einmalig 15,-EUR zu Beginn unseres Gesprächs und den Rest übernimmt die Staatskasse für Sie. (Weitere Informationen & Antragsformular)

Möglicherweise besitzen Sie auch eine Rechtsschutzversicherung, die auch in Familiensachen bei einem eingetretenen Ereignis, wie z.B. einer Trennung vom Ehepartner oder dem 18. Geburtstag des unterhaltsberechtigten Kindes, die Kosten für die anwaltliche Erstberatung übernimmt.

Oft ist eine umfassende Erstberatung bereits ausreichend und Sie machen alleine weiter.

Wenn Sie mich im Anschluss in derselben Sache weiter beauftragen, weil beispielsweise die Beratung zum Unterhalt in eine außergerichtliche oder gerichtliche Vertretung übergeht, dann erfolgt die weitere Abrechnung in aller Regel nach dem Streit- bzw. Verfahrenswert auf der Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetztes und seines Vergütungsverzeichnisses. Die Erstberatungsgebühr wird dann selbstverständlich in voller Höhe angerechnet.

Ähnlich wie bei der Beratungshilfe ist es auch für die Verfahren vor Gericht möglich, einen Antrag auf Übernahme der Anwalts- und Gerichtskosten zu stellen. Wird Ihnen Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe bewilligt, dann bezahlt die Staatskasse einen Teil bis hin zu den kompletten Kosten des Verfahrens für Sie. (Weitere Informationen & Antragsformular)
Ebenfalls sind Vorschussansprüche gegenüber Ehegatten oder Eltern zum Zwecke der Finanzierung Ihres Falles denkbar und zu prüfen.

Auch dann, wenn ich außergerichtlich für Sie tätig werde, richtet sich die Höhe der Gebühren gesetzlich geregelt nach dem Gegenstandswert und Sie erfahren die zu erwartenden, nachvollziehbaren Kosten, bevor Sie mich beauftragen. 

Ebenfalls möglich ist der Abschluss einer Honorarvereinbarung zwischen Ihnen und mir, etwa für eine umfänglichere Beratung, ein Coaching, die Erstellung eines rechtlichen Gutachtens, die Ausarbeitung eines Ehevertrages, etc. Wir schließen dann eine Vergütungsvereinbarung, bei der Sie ganz frei entscheiden können, wie viel meiner Zeit, Beratung und Dienstleistung Sie in Anspruch nehmen wollen. Dabei verständigen wir uns entweder auf ein Honorar auf Stundenbasis oder eine Fallpauschale.
Bei Verfahren mit hohen Streit- oder Verfahrenswerten ist es für Sie unter Umständen finanziell lohnenswert, eine Honorarvereinbarung zu schließen, wenn meine Tätigkeit einen geringen Umfang aufweist und rechtlich nicht komplex ist.
Die Vergütungsvereinbarung werden wir dann schriftlich schließen.

Alle diese Fragen, auch bezüglich einer eventuellen Ratenzahlung, kläre ich sehr gerne mit Ihnen, rufen Sie mich einfach unverbindlich an, das kostet gar nichts.

Für Rechtsanwälte*innen gelten die nachfolgenden Gebühren- und Berufsordnungen:

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)
Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)
Fachanwaltsordnung (FAO)
Berufsregelungen der Rechtsanwälte der Europäischen Union (CCBE)

Mehr Informationen erhalten Sie direkt bei der Bundesrechtsanwaltskammer.