Es gibt Situationen, in denen man am liebsten eine Anwältin „einschalten“ möchte oder wenigstens eine fachkundige, rechtliche Meinung einholen würde.
Viele scheuen diesen Weg zu Unrecht, weil sie denken, sich das nicht leisten zu können.

Es stimmt. So wie Ihr*e Friseur*in, ein*e Installateur*in und andere Dienstleistende es tun, werde auch ich Ihnen eine Rechnung für meine erbrachten Leistungen ausstellen.

Die Anwaltsgebühren sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt und offen einseh- und überprüfbar.
Wenn Sie den Wunsch danach haben oder die Notwendigkeit für anwaltliche Hilfe besteht, dann sollten die Kosten niemals ein Grund sein, sich gegen die Inanspruchnahme zu entscheiden. Das muss auch gar nicht sein. Jeder kann sich eine Anwältin leisten. Der Staat zahlt sogar ggf. die Beratung mittels eines Berechtigungsscheines für Beratungshilfe.

Die Anwaltsgebühren und die Kosten, die Sie von mir zu erwarten haben, sind trotzdem sehr wichtig und daher werden Sie bei mir auch in diesem Punkt direkt zu Beginn höchste Transparenz erleben. Sie sollen sofort wissen, womit Sie rechnen können und dann konzentrieren wir uns voll auf Ihre Sache. Zwischen uns wird es kein ungutes Gefühl und keine Unklarheiten wegen der Kosten geben - dafür ist das gegenseitige Vertrauen bei unserer Zusammenarbeit viel zu wichtig.

Die Gebühr für die anwaltliche Erstberatung ist verbindlich und fest geregelt im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Für Privatpersonen/Verbraucher beträgt sie nicht mehr als 226,10 EUR zuzüglich einer eventuellen Auslagenpauschale von maximal 23,80 EUR. Sie werden also nie mehr als 249,90 EUR für ein Erstberatungsgespräch bei mir zahlen.
Eine Anrechnung der Beratungsgebühr nach § 34 Abs. 2 RVG wird ausgeschlossen.

Oft ist eine umfassende Erstberatung bereits ausreichend und Sie machen mit den neuen Erkenntnissen alleine weiter.

Wenn Sie mich im Anschluss an die Erstberatung weiter beauftragen, weil beispielsweise die Durchsetzung Ihrer Interessen in eine außergerichtliche oder gerichtliche Vertretung übergeht, dann schließen wir eine Vergütungsvereinbarung.
Die Kosten, die Ihnen hierfür entstehen, berechne ich grundsätzlich transparent nach Streitwert, Umfang und Schwierigkeit Ihres Falls auf Basis der bei Rechnungsstellung gesetzlich gültigen Gebührentabellen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes für Wahlanwaltsgebühren zuzüglich eines Inflationsausgleichs.

In diesem Gebührenrahmen liegt der von mir gewählte Faktor immer zumindest bei 1,3 und maximal bei 2,5.
Der Streitwert beträgt immer zumindest 4.000,- EUR, auch wenn er von einem Gericht geringer festgesetzt werden sollte. Aus diesem Streitwert ergeben sich für Sie jedenfalls Kosten von 453,87 EUR.

Auch Zwangsvollstreckungen führe ich für Sie durch, um beispielsweise Ihnen oder Ihren Kindern zustehende laufende und rückständige Unterhaltszahlungen durch eine Lohnpfändung zu sichern.
Hierbei beträgt der Streitwert immer zumindest 45.000,- EUR, auch wenn er von einem Gericht geringer festgesetzt werden sollte. Der Faktor liegt fest bei 0,3. Aus diesem Streitwert ergeben sich für Sie jedenfalls Kosten von 359,40 EUR.

Möglich ist ebenfalls der Abschluss einer Honorarvereinbarung zwischen Ihnen und mir, etwa für eine umfänglichere Beratung, ein Coaching, die Erstellung eines rechtlichen Gutachtens, die Ausarbeitung eines Ehevertrages, etc. Wir schließen dann eine Honorarvereinbarung, bei der Sie ganz frei entscheiden können, wie viel meiner Zeit, Beratung und Dienstleistung Sie in Anspruch nehmen wollen. Dabei verständigen wir uns entweder auf ein Honorar auf Stundenbasis oder eine Fallpauschale.
Bei Verfahren mit hohen Streit- oder Verfahrenswerten ist es für Sie unter Umständen finanziell lohnenswert, eine Honorarvereinbarung zu schließen, wenn meine Tätigkeit einen geringen Umfang aufweist und rechtlich nicht komplex ist.

Möglicherweise besitzen Sie eine Rechtsschutzversicherung, die auch in Familiensachen bei einem eingetretenen Ereignis, wie z.B. einer Trennung vom Ehepartner oder dem 18. Geburtstag des unterhaltsberechtigten Kindes, die Kosten für die anwaltliche Erstberatung übernimmt.

Wenn Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen können, weil Ihre finanzielle Lage aktuell angespannt ist, bringen Sie den Beratungshilfeschein bitte zu unserem Erstgespräch mit. Sie zahlen dann an mich nur einmalig 15,-EUR zu Beginn unseres Gesprächs und den Rest übernimmt die Staatskasse für Sie. (Weitere Informationen & Antragsformular)

Ähnlich wie bei der Beratungshilfe ist es auch für die Verfahren vor Gericht möglich, einen Antrag auf Übernahme der Anwalts- und Gerichtskosten zu stellen. Wird Ihnen Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe bewilligt, dann bezahlt die Staatskasse einen Teil bis hin zu den kompletten Kosten des Verfahrens für Sie. (Weitere Informationen & Antragsformular)

Auch Vorschussansprüche gegenüber Ehegatten oder Eltern zum Zwecke der Finanzierung Ihres Falles sind denkbar und zu prüfen.

Preisgarantie
Sollten Sie sogar berechtigt sein, ratenfreie Verfahrenskostenhilfe zu erhalten, werde ich Ihnen 100 % des Differenzbetrages zwischen den niedrigeren Gebühren einer beigeordneten Rechtsanwältin und den Wahlanwaltsgebühren als Rabatt erlassen.
In diesem Fall zahlen Sie für meine Anwaltstätigkeit in der Regel nichts, abgesehen z.B. von dem gesetzlich vorgesehenen Eigenanteil bei Beratungshilfe in Höhe von 15,- EUR.

Als Basis unserer Zusammenarbeit gelten meine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die Ihnen hier und in der Kanzlei frei zugänglich sind. Punkt 8 regelt und beschreibt darin maßgeblich die Berechnung und Höhe der Gebühren.
Mit Ihrer Beauftragung akzeptieren Sie diese AGB und erteilen mir in aller Regel auch direkt eine Vollmacht, mit der ich sofort für Sie anwaltlich tätig werden kann.

Alle diese Fragen, auch bezüglich einer eventuellen Ratenzahlung oder eines Rabatts, kläre ich sehr gerne mit Ihnen, rufen Sie mich einfach unverbindlich an, das kostet gar nichts.

Für Rechtsanwälte*innen gelten die nachfolgenden Gebühren- und Berufsordnungen:

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO)
Berufsordnung für Rechtsanwälte (BORA)
Fachanwaltsordnung (FAO)
Berufsregelungen der Rechtsanwälte der Europäischen Union (CCBE)

Mehr Informationen erhalten Sie direkt bei der Bundesrechtsanwaltskammer.