“Wir wollen es besser machen!” – Vorsicht Kinder!

Bitte halten Sie einmal einen Moment inne. Blenden Sie einen Augenblick Ihre eigenen Themen und Sorgen aus. Hier geht es um Ihre Kinder!
Ich selber bin nicht nur Mutter von drei Töchtern, sondern kenne auch aus meiner täglichen Arbeit die großen Herausforderungen und Konflikte, die selbst vor unseren Kindern nicht Halt machen – obwohl wir genau das mit aller Kraft verhindern wollen.

Einige offensichtliche Fehler lassen sich aber sehr gut vermeiden wenn Sie die nachfolgenden „Kinderwünsche“ beachten:

„Bevor ihr auseinander zieht, redet mit uns darüber und erklärt uns, was sich durch die Trennung für uns ändert – ganz konkret für unseren Alltag.“

„Wir glauben, an der Scheidung schuld zu sein. Bitte nehmt uns diese Last ab, immer wieder.“

„Wir wollen nicht in eure Streitereien einbezogen werden und überhaupt nicht hören, dass einer schlecht über den anderen redet.“

„Wir wollen nicht mitentscheiden, wer das Sorgerecht für uns bekommt.“

„Am allerliebsten soll sich so wenig wie möglich für uns ändern.“

„Wir möchten jeden von euch sehen, so oft wir möchten, auch denjenigen, der auszieht.“

„Wir wollen auch in Zukunft Oma, Opa, Tanten, Onkel etc. sehen dürfen.“

„Es wäre viel leichter für uns, wenn ihr nicht sofort mit einem neuen Freund oder einer neuen Freundin zusammenzieht.“

„Behandelt uns nicht wie kleine, vernünftige Erwachsene, das sind wir nicht!“

Wenn wir in Ihrer Angelegenheit zusammenarbeiten, dann können Sie sich auf mich verlassen, dass ich ein großes Augenmerk auf das Wohl Ihrer Kinder legen werde und wir gemeinsam die beste Lösung finden werden.

Mehr Praxisbeispiele…